Von der Schiffswerft
zum Gasthaus
Geschichte zum anfassen
- Stubbe's Gasthaus -
Unsere Historie
Unsere Historie erzählt die Geschichte unserer Gaststube, die seit vielen Generationen im Familienbesitz ist und Gäste mit traditioneller Küche verwöhnt.
Schiffswerft 1770
Erste Generation
Friedrich Vorwerk genannt „Fuzzy“, Portrait um ca 1799
im Jahre 1770
Friedrich Vorwerk erwarb 1770 die Schiffswerft, an der ersten Lüheschleife, hier auf dem Lühedeich
des jetzigen Stubbe`s Gasthaus
Grundsteinlegung 1839 der Schankwirtschaft
Zweite Generation
Friedrich Anton Vorwerk, Schiffszimmermann
Ausbau zur Schankwirtschaft im Jahre 1839
Friedrich Anton, Sohn von Friedrich Vorwerk genannt „Fuzzy“, baute zusätzlich zur bestehenden Schiffswerft, 1839 die Schankwirtschaft auf.
Bau der Lühe Jolle auf der Schiffswerft 1839
Die Lühe Jolle
Originalschiffsmodel der Lühe Jolle, welches heute noch in der Gaststube zusehen ist.
Um 1800 Bau der lühe jolle
Friedrich Anton Vorwerk und seine Frau Catharina Maria bauten primär die Werft aus. Sie bauten hauptsächlich größere Fischereischiffe und die Lühe Jollen – die die reichen Fischgründe der Doggerbank anliefen.
Grundmauern Stubbe`s Gasthaus 1907
Dritte Generation
Grundmauern des heutigen Gasthauses um 1907
Johannes Vorwerk, schiffszimmermeister
Das Gebäude des Gasthauses wurde 1907, für 12000 Goldmark von Schiffszimmermeister Johannes Vorwerk und seiner Ehefrau Catharina Vorwerk gebaut.
Er führte die Werft mit seiner Ehefrau zusammen weiter und baute gleichzeitig die Schankwirtschaft parallel aus.
Interessant dabei ist zu erwähnen, das der alte Dielenfußboden, heute noch in der „alten Gaststube“ im Original zusehen ist.
Stubbe fährt bier
Vierte Generation
„Onkel“ Hermann Stubbe, Bierkutscher der Stader Hink – Brauerei
das Ausflugslokal im Alten Land
1930 heiratete „Onkel“ Hermann Stubbe, die Tochter Metta Vorwerk und fortan wurde die Schankwirtschaft mit sehr hohem Erfolg weiter vorangebracht. Wer konnte schon dem liebenswürdigen und zugleich der charmanten Art von „Onkel“ Hermann widerstehen. Die solide Küche mit ihren bodenständigen Gerichten erfreute sich immer höherer Beliebtheit. So das, dass Gasthaus immer mehr zu einem größeren Ausflugsziel wurde. Die Gäste ob zu Wasser oder Land,
kamen und fühlten sich rund um gut versorgt. Auch heute noch ist das Gasthaus über den Wasserweg der Elbe und Lühe zu erreichen.
Die große Strumflut 1962 in der Gaststätte
Sturmflut 1962
Deichbruch drei Häuser entfernt
Die große Sturmflut 1962 im Alten Land
In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 brach der Lühedeich drei Häuser entfernt.
Diese Nacht blieb allen bis heute in Erinnerung, da am 16. Februar „Onkel“ Hermann eigentlich seinen 60. Geburtstag feiern wollte.
Das Gasthaus bot in den folgenden Tagen darauf, für bis zu 60 Personen eine Notunterkunft.
Da das Gebäude an dem Deich gebaut ist, wurde in der Nacht die Küche „geflutet“ um ein einstürzen des Hauses zu vermeiden.
Durch die Flutung, entstand in der heutigen alten Gaststube im Dielenfußboden eine Wölbung.
Diese ist bis zum heutigen Tage sichtbar vorhanden.
Sammeln für Schiffbrüchige
DGzRS und Gastwirtschaft
Auszählung des Sammelschiffchen im Jahre 1975
deutsche gesellschaft zur rettung schiffbrüchiger
Hermann Stubbe engagierte sich sehr für die Spendensammlung der DGzRS. In seiner Gaststube kamen regelmäßig die höchsten Spendenergebnisse des gesamten Landkreis Stade zusammen.
Alle Spendenquittungen von 1974 bis 1996 sind noch im Familienbesitz vorhanden.
Garten, Fremdenzimmer und mehr...
Fünfte Generation
Hans Peter Stubbe, Cousin von Wilhelm Stubbe,
ehemalig Fährhaus Kirschenland in Wisch
Gastwirt und Sperrwerkswärter
Hans Peter Stubbe und seine Ehefrau Erika, weiteten den Ruf der Gaststätte ab Januar 1976, des bis dahin eher einheimischen Gasthauses, erheblich aus. Dabei kam ihnen die hervorragende Lage des Gasthauses und zum anderen die gastronomischen Leistungen zu gute.
Zusätzlich und das schon in der zweiten Generation der Familie Stubbe, bediente Hans Peter Stubbe die Brückenöffnung des Sperrwerks an der Lühemündung, in den Zulauf der Unterelbe.
Garten, Fremdenzimmer und mehr...
Fünfte Generation
Anbau 1991 der Sommergaststube und Fremdenzimmer
Die Sommergaststube
Im Jahre 1990 wurde ein neuer Anbau gestaltet der u.a. als Sommer-Gaststube dient. Hinzu kamen im Anbau Gästezimmer, die natürlich bei der nahen Elblage, bis heute sehr begehrt sind. Gleichzeitig ermöglichte die neue Sommer-Gaststube, den direkten Zugang in den Sommergarten über den Deich.
Über die „Deichkrone“ hinaus, war fortan das Gasthaus nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei vielen auswärtigen Gästen als „Sofa Stubbe“ bekannt.
Im Jahre 1991 wurde eine moderne Erweiterung vorgenommen, die bis heute noch als Sommergaststube dient. Gleich hinter dem Deich.
Gartenbau, Lühesperrwerk und Gasthaus
Sechste Generation
Tochter Maren Stubbe mit Ehemann Günter Schween-Stubbe
Gartenbau und Gasthaus
Maren Stubbe, gelernte Köchin, Tochter von Hans Peter Stubbe, übernahm am 1. Januar 1991 mit ihrem Ehemann Günter zusammen den elterlichen Betrieb.
Dem Vorbild ihres Opas folgend, erweiterte Maren mit ihrem Ehemann Günter sowohl das gastronomische Angebot, als auch verschiedene Erweiterungen im Betrieb.
Günter arbeitete zusätzlich zum Familienbetrieb, als Gartenlandschaftsbauer und „pflasterte“ das „halbe“ Alte Land zu.
Der Tradition folgend, übernahm der gelernte Maschinenschlosser, Günter Schween-Stubbe von seinem Schwiegervater, Hans Peter Stubbe, die Aufgabe des Sperrwerkswartes.
Es erfolgten im Laufe der Zeit, verschiedene Umbauten auf dem Grundstück u.a die Entstehung im Jahr 2009 eines Schiffsdeck.
Von der Ackerfläche zur idyllischen Gartenlandschaft
Sechste Generation
Neu angelegte Gartenlandschaft im Jahr 2005
Kirschgarten und Wohnmobilstellplätze
Im Jahr 2001 begann Stückweise der Umbau der bis dahin bestehenden Ackerfläche. Es wurden Obstbäume gesetzt, eine großzügige Liegewiese geschaffen und die ersten Wohnmobilstellplätze angelegt.
Der großen Nachfrage wegen, wurden im Jahr 2012 zusätzliche Wohnmobilstellflächen geschaffen und es folgte gleichzeitig
der Neubau eines Dusch- und Toilettenhaus.
Oma Marens Gästehaus
Sechste Generation
Erwerb des Gästehauses im Jahr 2006
Von Ferienwohnung zum Gästezimmer und Altenteiler
Nach dem Erwerb des Hauses im Jahr 2006 wurde das Obergeschoss mit zwei Doppelzimmern ausgebaut und im Erdgeschoss entstand eine großzügige Ferienwohnung.
Im Jahr 2018 wurde die Ferienwohnung aufgelöst und als Altenteiler für Maren Stubbe umgebaut.
Tradition trifft auf Moderne
Siebte Generation
Tochter Nicole Stubbe mit Ehemann Marc und Sohn Elias
Altbewertes mit neuen Innovationen
Nicole Stubbe, mittlerweile in siebter Generation, übernahm den Familienbetrieb am 01.01.2019.
Nicole Stubbe, gelernte Köchin, studierte während Ihres Hauptberufs als Köchin im Fairmont Hotel Vierjahreszeiten in Hamburg, ihren kaufmännischen Bereichsleiter beim Institut of Culinary Art.
Marc Stubbe geb. Rieper, Ehemann von Nicole Stubbe, unterstützt seine Frau neben seinem Hauptberuf als Bilanzbuchhalter im Familienbetrieb.
Nicole Stubbe führt bis zum heutigen Tage, den Familienbetrieb ganz nach Erfahrungen ihrer Vorfahren.